Bereits im August 1975 wurde ein Plattenvertrag mit dem neuen Rock-Label SKY RECORDS des Ex Brain/Metronome Labelmanagers Günter Körber abgeschlossen. Bei der Gelegenheit wurde der Bandname in RAMSES geändert.Die Aufnahmen zum ersten Album "LA LEYLA" wurden in Conny Planks Studio in nur acht Tagen durchgezogen. Als Produzenten fungierten auf Wunsch von Günter Körber der Jane-Gitarrist Klaus Hess sowie Conny Plank, der ja schon mit Kraftwerk, Jane und diversen anderen internationalen Gruppen über reichlich Erfahrung verfügte.
So kam im Frühjahr 1976 das erste Album "LA LEYLA" auf den Markt.Es sorgte in der Presse für ausgesprochen positive Resonanz. Fürdie Veröffentlichung in den USA mußte auf Druck der US-Plattenfirma das Stück "WAR", das sich mit dem Vietnam-Krieg kritisch auseinandersetzte, umgetextet werden. So spitzte Lead-Sänger Herbert Natho, der auch den ursprünglichen Text gemacht hatte, nochmals die Feder und es entstand ein ebenso kritischer Text mit dem Titel " NOISE".
Diese Version wurde wiederum bei Conny Plank eingespielt und gemischt. Auf Platte war der Titel zunächst nur in den USA, Kanada und Japan vertreten. Später auf dem GOVI-Sampler "GERMAN ROCK SCENE III".Auf CD ist der Titel als Bonus Track auf "LIGHT FANTASTIC" zu hören. Doch die US-Plattenfirma brachte der Gruppe nur Ärger. So wurde die in den USA gepresste LP zu Dumpingpreisen auf den deutschen Markt gebracht und die Gruppe sah von diesen Verkäufen keinen Cent.
In den folgenden zwei Jahren wurden zahlreiche Gigs und Festivals gespielt und verstärkt an neuem Material für die zweite LP gearbeitet. Plattenfirma und Fans warteten schon gespannt auf das neue Werk der Gruppe.
Im Juli/August 1978 war es dann soweit. Im "TONSTUDIO HILTPOLTSTEIN" bei Nürnberg liefen die Aufnahmen zu "ETERNITY RISE". Produziert wurde das Album von der Gruppe selbst. Für den Titel "CITY LIFE" wurden Musiker vom Nürnberger Sinfonie Orchester engagiert, um die Streicher- und Bläsersätze einzuspielen.
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